MTV sichert Mobilität trotz Coronavirus

Vorgaben des Landes Hessen, Maßnahmen der MTV

Das sogenannte Coronavirus stellt auch für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) eine große Herausforderung dar. Maßnahmen sind unerlässlich und müssen dem Pandemieverlauf angepasst werden. So hat auch das Land Hessen am 9. Juni 2020 seine Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus aktualisiert: Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen an Haltestellen, beim Ein- und Aussteigen sowie innerhalb der Fahrzeuge muss nicht mehr eingehalten werden. Damit dürfen Fahrgäste in Bussen wieder näher beieinander sitzen und stehen. Hingegen bleibt die Vorschrift zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB) in den Linienfahrzeugen und seit dem 19. Oktober an allen Haltestellen bestehen.

Sicherung der Mobilität

Nach Inkrafttreten der bundesweiten Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen am 12. März 2020 hatte sich die MTV bewusst gegen stärkere Fahrplanreduzierungen und für die Aufrechterhaltung des Fahrtangebots nach Ferienfahrplan entschieden. Damit war die Mobilität der Bürger im MTK weiterhin gesichert.

Als eine der ersten Maßnahmen hat die MTV gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen beschlossen, den Ein- und Ausstieg der Fahrgäste ausschließlich über die zweite bzw. dritte Tür abzuwickeln. Die vordere Tür blieb daher vom 12. März bis 31. August 2020 geschlossen. Fahrgastbereich und Fahrerzelle waren provisorisch voneinander abgetrennt, der Verkauf von Fahrscheinen in den Bussen war eingestellt. Des Weiteren war die Sitzplatzreihe direkt hinter der Fahrerkabine gesperrt. Nach Möglichkeit sollten nur Fenstersitze belegt werden und im Idealfall blieb eine Sitzreihe zwischen Fahrgästen frei. Vom 19. März bis zum 04. Mai 2020 war auch die Mobilitätszentrale der MTV im Bahnhof Hofheim und die Geschäftsstelle der MTV am Untertor 6 für Kunden geschlossen.

Verkehr wieder im Regelbetrieb

Nach Beendigung der starken Beschränkungen („Lockdown“) wird seit Ende April auf allen Buslinien der MTV wieder nach Regelfahrplan gefahren. Dies gilt auch für die Linienfahrten, auf denen die Schülerinnen und Schüler unterwegs sind.

Auch der Einstieg an der vorderen Tür ist seit Ende August 2020 wieder die Regel. Voraussetzung hierfür war die Ausrüstung der Busse mit sogenannten Fahrertrennscheiben. Damit können in den Bussen auch wieder Fahrscheine verkauft werden. Die Fahrgäste sind aufgefordert, durch die Fahrertür in den Bus einzusteigen und ihren gültigen Fahrschein vorzeigen. Die hinteren Türen sind nur noch zum Ausstieg vorgesehen, um ein reibungsloses Ein- und Aussteigen zu gewährleisten. Ausgenommen von der Regelung sind mobilitätseingeschränkte Personen sowie Personen mit Kinderwagen, Fahrrad oder sehr viel bzw. sperrigem Gepäck. Die MTV-Mobilitätszentrale und die Geschäftsstelle stehen seit dem 04. Mai 2020 für die persönliche Beratung wieder zur Verfügung.

Bleibende kommunikative Aufgabe

Seit Beginn der Krise informiert die MTV über die jeweiligen Maßnahmen im ÖPNV und weist mit Aushängen an Haltestellen, Plakaten in den Bussen und einem Informationsflyer für die Fahrgäste auf die aktuell geltenden Regeln und die sogenannte Maskenpflicht hin. Auch auf den Social-Media-Kanälen der MTV sind stets alle aktuellen Informationen zu finden. Für das Fahrpersonal gibt es Handlungsempfehlungen und so konnten die befürchteten personellen Engpässe im Linienbusverkehr bislang vermieden werden. Die Aufrechterhaltung des Regelbetriebs hängt vom weiteren Pandemie-Verlauf ab. Dabei ist die Kooperation und Mithilfe der Fahrgäste unerlässlich. Die bisherige Bilanz fällt insgesamt positiv aus und unser Lob gilt den Fahrgästen, die sich überwiegend an die Maskenpflicht halten. Dies gilt es zu sichern. Und so bleibt die MTV weiterhin engagiert aktiv für einen möglichst ansteckungsfreien ÖPNV.